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Norbert Kron

SAMSTAG, 26. MAI 2018 | 14 UHR | GROSSE BÜHNE | Ein Zuhause in der Fremde

Norbert Kron, (geb. 1965), lebt seit 1992 als Schriftsteller und TV-Journalist in Berlin. Er studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (M.A. 1991). Parallel zum Studium begründete Kron die Literaturzeitschrift „Konzepte“, gleichzeitig begann er mit journalistischen Arbeiten, hauptsächlich im Bereich der Literaturkritik.

Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge für Kulturmagazine wie „ARD-Titel, Thesen, Temperamente“, „Metropolis“, „kulturzeit“, „Ticket/Stilbruch“. Neben ca. 30 TV-Dokumentationen, u.a. über die Literaturszene Berlins und Günter Grass entstand der Roman „Autopilot“, der 2002 bei Hanser (bzw. 2004 bei dtv) in München erschien.

Krons literarische Arbeit wurde durch zahlreiche Stipendien (u. a. Deutscher Literaturfonds) gefördert. 2015 entstand zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen das Kulturprojekt „Dontforgetdance.com“, das mit seinen zahlreichen Veranstaltungen auf der Anthologie „Wir vergessen nicht, wir gehen tanzen“ basiert. In seinem Buch „Ein Zuhause in der Fremde – Was wir in Deutschland von der besten Schule für Einwanderer lernen können“ (2017) porträtiert Kron die Bialik-Rogozin-Schule in Tel Aviv, die für ihre Integrationsarbeit mit Flüchtlingskindern und anderen Schülern mit Migrationshintergrund weltweit bekannt geworden ist.